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PureTech-Defekt⚠ Vorbeugend

PureTech-1.2-Problem: der komplette Leitfaden zum Risikomotor

Das PureTech-1.2-Problem bezeichnet den vorzeitigen Verschleiß des im Ölbad laufenden Zahnriemens bei den aufgeladenen Dreizylinder-Benzinern des Stellantis-Konzerns (vormals PSA), die zwischen 2012 und 2022 gebaut wurden.

Aktualisiert am 28. April 2026 · von Romain Bouchard

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Die wichtigsten Zahlen

  • Drei betroffene Turbo-Motorcodes: EB2DT (110 PS), EB2DTS (130 PS), EB2DTSF (130 PS Automatik)
  • Ein verschonter Motorcode: EB2F (82 PS Saugmotor) – ohne Turbolader ist der Steuertrieb geringer belastet
  • Kritische Laufleistung nach Berichten in einschlägigen Foren: zwischen 80.000 und 130.000 km bei den Turboversionen
  • Preisspanne für einen vorbeugenden Wechsel: 1.300 bis 2.100 € je nach Betrieb (Preisstand April 2026)
  • Kosten eines Motorschadens: 6.500 bis 13.000 € je nach Modell (Austauschmotor oder Gebrauchtaggregat)

Warum reißt der Zahnriemen im PureTech 1.2 Turbo?

Das PureTech-1.2-Problem geht auf eine konstruktive Entscheidung zurück: einen im Motoröl laufenden Zahnriemen anstelle der metallischen Steuerkette. Diese Technik, im englischen Sprachraum „wet belt“ genannt, soll Reibung, Geräusch und Verbrauch senken. Auf dem Papier funktioniert das Konzept: Ford setzt es beim 1.0 EcoBoost ein, Volkswagen bei einigen 1.0 TSI. Das Problem liegt in der Gummimischung und ihrem Zusammenspiel mit modernen Motorölen.

Der genaue Ablauf des Schadens

Der Riemen steht dauerhaft mit heißem Motoröl in Kontakt. Unter dem Zusammenwirken von Hitze, den Detergent-Additiven des Öls und den Temperaturwechseln löst sich die äußere Beschichtung des Riemens ab. Gummipartikel lösen sich, wandern durch die Ölwanne und landen im Ölsieb vor der Ölpumpe. Das Sieb setzt sich zu, der Öldruck bricht ein, Pleuel- und Kurbelwellenlager laufen trocken. Der Schaden tritt innerhalb weniger Minuten ein.

Die Fehlercodes, die Sie beobachten sollten

Mehrere Fehlercodes weisen auf einen leidenden PureTech-Steuertrieb hin:

  • P0011 und P0014: Nockenwellenverstellung außerhalb der Toleranz (der Riemen ist einen Zahn übergesprungen)
  • P0341: unplausibles Signal des Nockenwellensensors
  • P0521: auffälliger Öldruck (Hinweis darauf, dass sich das Ölsieb zusetzt)
  • P000A / P000B: träger VVT-Steller (oft zusammen mit einem ermüdeten Steuertrieb)

Leuchtet die Motorkontrollleuchte bei einem aufgeladenen PureTech zusammen mit einem dieser Codes, gehört das Fahrzeug sofort abgestellt.

Welche Modelle sind tatsächlich betroffen?

Nicht jedes Fahrzeug mit aufgeladenem PureTech ist gleich gefährdet. Das PureTech-1.2-Problem trifft vor allem die Generationen EB2DT und EB2DTS, die zwischen 2012 und Mitte 2022 gebaut wurden. Die vollständige Liste der betroffenen PureTech-Modelle umfasst Peugeot, Citroën, DS, Opel und einige umbenannte Toyota (Aygo X, Proace City).

Übersicht der PureTech-1.2-Motorgenerationen

MotorcodeLeistungBauzeitSteuertriebSchadensrisiko
EB2F82 PS2012–2019KetteGering
EB2DT110 PS2014–2022Zahnriemen im ÖlbadHoch
EB2DTS130 PS2015–2022Zahnriemen im ÖlbadHoch
EB2ADTS100/130 PSab Mitte 2022Kette (Rückkehr)Gering

Die Rückkehr zur Steuerkette bei der Generation EB2ADTS ist ein stillschweigendes Eingeständnis des Herstellers. Fahrzeuge ab Mitte 2022 haben wieder einen Kettentrieb, womit das Risiko eines zerfallenden Riemens entfällt.

Sonderfall Peugeot 208

Der Peugeot 208 I mit PureTech 82 und 110 zeigt den Gegensatz besonders deutlich: Die Version mit 82 PS (Saugmotor EB2F) hat keinerlei Probleme mit dem Steuertrieb, während die 110 PS starke Turboversion (EB2DT) zu den am stärksten betroffenen zählt. Beim Peugeot 208 II PureTech 75/100/130 ist das Bild differenzierter: Fahrzeuge vor Mitte 2022 teilen die Schwächen der ersten Generation, spätere profitieren von der Rückkehr zur Kette.

Die Symptome, die Sie alarmieren sollten

Das PureTech-1.2-Problem kündigt sich vor dem Schaden durch schwache Signale an. Man muss sie nur erkennen. Viele Halter bemerken den Defekt zu spät, erst wenn das Fahrzeug endgültig steht.

Das Klappern im kalten Zustand

Ein metallisches Klappern beim Kaltstart, das nach einigen Sekunden verschwindet, deutet auf fehlenden Öldruck beim Anlassen hin. Das Geräusch stammt von den Hydrostößeln, die sich nicht richtig füllen – ein Zeichen dafür, dass die Ölpumpe Mühe hat, Druck aufzubauen. Bei einem aufgeladenen PureTech verlangt dieses Symptom eine sofortige Kontrolle des Ölsiebs.

Der auffällige Ölverbrauch

Aufgeladene PureTech verbrauchen von Haus aus Öl, doch mehr als ein Liter auf 1.500 km muss stutzig machen. Ein solcher Verbrauch geht häufig mit allgemeiner Verschmutzung des Motors und beschleunigtem Zerfall des Riemens einher.

Der Geruch nach verbranntem Gummi

Ein charakteristischer Geruch, der nach einer Autobahnfahrt im Bereich der Motorhaube wahrnehmbar ist, verrät den Zerfall des Zahnriemens. Dieser Geruch ist ein klinischer Marker des PureTech-1.2-Problems, den erfahrene Mechaniker in Sekunden einordnen.

Aussetzer und Ruckeln

Ruckeln bei niedriger Drehzahl oder vereinzelte Zündaussetzer können auf eine verstellte Nockenwelle hindeuten, weil der Riemen zu springen beginnt. Zusammen mit der Motorkontrollleuchte und einem Code P0011 oder P0014 heißt das: Fahrzeug sofort abstellen.

Die Einschätzung meines Mechanikers

Wenn ich bei einem PureTech 110 oder 130 mit über 100.000 km den Steuertriebdeckel öffne, weiß ich in neun von zehn Fällen, was mich erwartet: ein Riemen, der seine äußere Beschichtung verloren hat und glatt ist wie ein Kieselstein, und ein Ölwannenboden voller kleiner schwarzer Krümel. Wichtig zu wissen: Den Zustand eines PureTech-Riemens kann man nicht beurteilen, ohne auch die Ölwanne abzunehmen und das Ölsieb zu prüfen. Wer nur den Riemen tauscht, ohne das Sieb zu reinigen, hat die halbe Arbeit gemacht – und der Motor stirbt trotzdem sechs Monate später. Aufträge, bei denen der Kunde sich die Reinigung der Ölwanne sparen will, lehne ich ab.

Was kosten Vorbeugung und Reparatur?

Der vorbeugende Wechsel des PureTech-Steuertriebs kostet je nach Betrieb 1.300 bis 2.100 €, eine Reparatur nach dem Schaden dagegen 6.500 bis 13.000 €. Die Rechnung ist schnell gemacht. Man muss allerdings eine Werkstatt finden, die den Motor kennt und den vollständigen Ablauf einhält.

Was zu einem sauber ausgeführten PureTech-Steuertrieb gehört

Eine vollständige Arbeit umfasst:

  1. Ausbau und Erneuerung des im Ölbad laufenden Zahnriemens
  2. Erneuerung von Kettenspanner und Umlenkrolle
  3. Erneuerung der Ölpumpe (häufig zwingend)
  4. Abbau der Ölwanne und Reinigung des Ölsiebs
  5. Kompletter Ölwechsel mit freigegebenem Öl nach PSA B71 2312 (Norm ACEA C2)
  6. Sichtprüfung von Lagern und Turbolader

Jedes Angebot unter 1.100 € für diesen Motor sollte Sie misstrauisch machen: Entweder wird die Ölpumpe nicht erneuert oder die Ölwanne bleibt dran.

Vergleich der Werkstatttypen

Der Werkstattvergleich für den PureTech-Steuertrieb schlüsselt die Leistungen nach Betriebsart auf. Die Preisunterschiede erklären sich vor allem durch den Umfang der Arbeit: Manche Betriebe rechnen die Ölpumpe grundsätzlich mit ein, andere stellen sie zusätzlich in Rechnung.

BetriebsartBeobachtete Spanne April 2026Ölpumpe enthalten
Werkstattkette1.450 bis 1.900 €Laut Kostenvoranschlag
Schnellservice-Kette1.500 bis 1.950 €Laut Kostenvoranschlag
Freie Werkstatt1.350 bis 1.800 €Optional
Werkstattverbund mit Festpreis1.300 bis 1.750 €Laut Kostenvoranschlag

Vergleichen Sie die Angebote zum PureTech-Steuertrieb in Ihrer Region, um eine belastbare Kalkulation inklusive Ölpumpe zu erhalten.

Einen gebrauchten PureTech kaufen: die Checkliste

Der Kauf eines gebrauchten PureTech Turbo verlangt gezielte Prüfungen. Der Markt ist voll von Peugeot 208, 308, 2008, 3008, Citroën C3, C4, DS3 und DS7 mit diesem Motor, oft zu attraktiven Preisen – gerade weil informierte Käufer misstrauisch sind.

Die Fragen an den Verkäufer

  • Bei welcher Laufleistung wurde der Steuertrieb erneuert?
  • Wurde die Ölpumpe gleich mit gewechselt?
  • Wurde das Ölsieb gereinigt (Ölwanne abgebaut)?
  • Liegt dem Verkäufer die detaillierte Rechnung vor?
  • Entspricht das verwendete Öl der Norm PSA B71 2312?

Ein in einer Vertragswerkstatt oder einem spezialisierten Betrieb ausgeführter Steuertrieb mit detaillierter Rechnung bedeutet weniger Wertverlust als eine improvisierte Reparatur. Um einen Kauf abzusichern, listet die Checkliste für den Gebrauchtkauf eines PureTech die Sichtprüfungen und die klassischen Fallen auf.

Den Motorcode vor dem Kauf ermitteln

In Deutschland steht der Motorcode nicht in den Fahrzeugpapieren. Ermitteln lässt er sich über die Fahrgestellnummer (VIN) oder über die Schlüsselnummern HSN/TSN in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Felder 2.1 und 2.2). Für den PureTech 1.2 gelten diese PSA-Motorkennungen:

  • HN01 = EB2F 82 PS Saugmotor (unbedenklich)
  • HNZ / HNS = EB2DT 110 PS Turbo (Risiko)
  • HNY / HNP = EB2DTS 130 PS Turbo (Risiko)
  • HN05 = EB2ADTS ab 2022 (Kette, unbedenklich)

Diese Prüfung dauert dreißig Sekunden und entscheidet über den Kauf.

Wie positioniert sich der Hersteller?

Stellantis hat das PureTech-1.2-Problem eingeräumt, ohne einen allgemeinen Rückruf zu starten. Der Hersteller hat die Garantie auf den Steuertrieb für bestimmte, im Netz gewartete Fahrzeuge verlängert, allerdings unter strengen Bedingungen: eingehaltene Herstellerwartung, Rechnungen als Nachweis, begrenzte Laufleistung. Diese Kulanzregelung ist kein Rückruf und lässt viele Halter ohne Lösung zurück.

Verbraucherschutzorganisationen haben die Beschwerden der Autofahrer aufgegriffen, und mehrere Fachmedien haben das Ausmaß des Phänomens dokumentiert. In einschlägigen Foren sammeln sich seit Jahren tausende übereinstimmende Erfahrungsberichte.

Die möglichen Ansprüche

Wer einen PureTech-Motorschaden erlebt, hat mehrere Hebel:

  • Verlängerte Herstellergarantie von Stellantis: in der Vertragswerkstatt mit lückenlosem Scheckheft geltend machen
  • Gesetzliche Gewährleistung (§§ 434, 437 BGB): Anspruch gegenüber dem Verkäufer wegen eines Sachmangels, in der Regel zwei Jahre ab Übergabe
  • Schlichtung: Anrufung einer Schlichtungsstelle für den Kfz-Handel, bevor Sie den Klageweg beschreiten
  • Kollektiver Rechtsschutz: mehrere Kanzleien bereiten Sammel- beziehungsweise Musterfeststellungsklagen vor

Ob ein Anspruch am Ende durchgeht, hängt daran, dass alle Wartungsrechnungen aufbewahrt und die Herstellervorgaben strikt eingehalten wurden (Öl nach B71 2312, Ölwechselintervalle).

Sollte man jeden PureTech meiden oder darf man einen kaufen?

Nicht jeder PureTech ist zu meiden. Der Saugmotor PureTech 82 (EB2F) bleibt ein ausgezeichneter kleiner Motor: zuverlässig, sparsam, ohne jedes Steuertriebproblem. Der PureTech ab Mitte 2022 (EB2ADTS) beseitigt die Problematik durch die Rückkehr zur Kette. Bleiben die Turboversionen mit 110 und 130 PS aus den Jahren 2014 bis Mitte 2022, bei denen Vorsicht angebracht ist.

Das Nutzungsprofil, das dem PureTech Turbo verzeiht

Ein gut gewarteter PureTech Turbo mit Ölwechsel spätestens alle 10.000 km (statt der ursprünglich vorgesehenen 20.000 km), Öl in der richtigen Spezifikation und vorbeugend bei 100.000 km erneuertem Steuertrieb kann durchhalten. Am stärksten gefährdet sind Stadtprofile mit ständigen Kurzstrecken: Das Öl kommt nie auf Temperatur, Kondenswasser sammelt sich, der Gummi altert schneller.

Das Profil, das Sie unbedingt meiden sollten

Ein PureTech Turbo zwischen 80.000 und 130.000 km, ohne aktuelle Rechnung über den Steuertrieb, von einem eiligen Privatverkäufer günstig angeboten, gehört abgelehnt. Die Wahrscheinlichkeit, einen Motor auf Bewährung zu erwischen, ist zu hoch. Zahlen Sie lieber 2.200 € mehr für ein Fahrzeug mit erneuertem Steuertrieb, als beim Kauf zu sparen und im ersten Jahr 10.000 € Motorschaden zu riskieren.

Häufige Fragen

Ist der PureTech mit 82 PS vom Riemenproblem betroffen?

Nein. Der PureTech 82 PS (Motorcode EB2F) ist die Saugversion ohne Turbolader. Er hat einen klassischen metallischen Kettentrieb, keinen im Ölbad laufenden Zahnriemen. Vom PureTech-1.2-Problem ist er damit nicht betroffen – das trifft ausschließlich die Turboversionen EB2DT (110 PS) und EB2DTS (130 PS). Der EB2F gilt als zuverlässiger Motor.

Bei welcher Laufleistung muss der Steuertrieb eines PureTech Turbo erneuert werden?

Stellantis hat die Vorgabe angepasst: Wechsel bei 100.000 km oder nach 6 Jahren statt ursprünglich 175.000 km. Die meisten Fachbetriebe empfehlen inzwischen einen vorbeugenden Wechsel zwischen 80.000 und 100.000 km, vor allem im Stadtbetrieb. Wer länger wartet, riskiert einen Motorschaden, dessen Kosten die des vorbeugenden Wechsels weit übersteigen.

Woran erkenne ich, ob mein PureTech bereits Schaden genommen hat?

Achten Sie auf die Motorkontrollleuchte, hören Sie auf Geräusche beim Kaltstart, kontrollieren Sie den Ölverbrauch zwischen zwei Ölwechseln und lassen Sie den Fehlerspeicher in einer Werkstatt auslesen. Die Codes P0011, P0014, P0341 oder P0521 zeigen bei einem aufgeladenen PureTech einen gefährdeten Steuertrieb an. Eine Endoskopie der Ölwanne und eine Kontrolle des Ölsiebs geben endgültig Auskunft.

Ist der PureTech nach 2022 weiterhin ein Risiko?

Nein. Ab Mitte 2022 hat Stellantis den im Ölbad laufenden Zahnriemen bei der Generation EB2ADTS durch eine Steuerkette ersetzt. Diese Bauweise beseitigt den Mangel. Fahrzeuge nach diesem Datum (erkennbar am Motorcode HN05, ermittelbar über VIN oder HSN/TSN) sind vom Risiko eines zerfallenden Riemens nicht mehr betroffen.

Welches Öl senkt das Schadensrisiko beim PureTech?

Verwenden Sie ausschließlich ein Motoröl nach der Norm PSA B71 2312 (entspricht ACEA C2) in der Viskosität 0W-30. Diese Spezifikation ist entscheidend: Ein nicht freigegebenes Öl beschleunigt den Zerfall der Riemenbeschichtung. Verkürzen Sie außerdem das Ölwechselintervall auf höchstens 10.000 km, im Stadtbetrieb sogar auf 7.500 km, statt der ursprünglich vorgesehenen 20.000 km.

Wird Stellantis die mangelhaften PureTech zurückrufen?

Bis heute hat Stellantis keinen allgemeinen Rückruf ausgelöst. Der Hersteller bietet im Einzelfall eine Garantieverlängerung an, gebunden an die Wartung im Markennetz und die strikte Einhaltung der Vorgaben. Verbraucherschutzorganisationen und mehrere Kanzleien bereiten kollektive Verfahren vor. Die Lage kann sich ändern, eine offizielle Rückrufentscheidung gibt es bislang nicht.

Kann man mit einem gut gewarteten PureTech Turbo lange fahren?

Ja, unter strenger Disziplin: Ölwechsel alle 7.500 bis 10.000 km, Öl nach B71 2312, vorbeugender Steuertrieb bei 100.000 km samt Ölpumpe und Reinigung des Ölsiebs. Etliche Halter überschreiten unter diesen Bedingungen 200.000 km. Der fatale Fehler besteht darin, sich an die alten Herstellerintervalle zu halten (20.000 km, 175.000 km für den Steuertrieb).

Wie stark verliert ein Fahrzeug mit PureTech Turbo an Wert?

Der Wertverlust der aufgeladenen PureTech hat sich verschärft, seit der Mangel öffentlich diskutiert wird. Auf dem Gebrauchtmarkt wird ein Fahrzeug mit PureTech Turbo 1.500 bis 3.500 € unter einem vergleichbaren Diesel oder Saugbenziner gleichen Alters und gleicher Laufleistung gehandelt. Dieser Abschlag fällt teilweise weg, wenn der Verkäufer eine aktuelle Rechnung über einen vollständigen vorbeugenden Steuertrieb vorlegt.

Romain Bouchard
Romain Bouchard

Kfz-Experte

Als Gründer von Steuerkette-Zahnriemen.de begutachtet Romain seit über 10 Jahren Motoren. Er analysiert die technischen Mitteilungen der Hersteller, um wiederkehrende Defekte aufzuspüren.