WiDE-Technologie
Diesel, Wasser, ein Stabilisator. Mehr nicht.
Forscher der Federal University of Technology of Owerri haben Dutzende weltweite Studien zur WiDE-Technologie ausgewertet, veröffentlicht im April 2026 in der Fachzeitschrift Carbon Research. Das Ergebnis: Kleine Mengen Wasser in den Dieselkraftstoff einzuspritzen senkt die Stickoxidemissionen (NOx) um bis zu 67 % und den Feinstaub um bis zu 68 % – ohne Eingriff in die Mechanik des Motors.
Eine Emulsion. Kein Umbau des Motors, kein aufwendig herzustellender Synthesekraftstoff. Diesel, Wasser, ein Stabilisierungsmittel.
Sofortiger Vorteil
Keine Teile zu tauschen, kein System zu installieren
Partikelfilter und SCR-Katalysatoren gibt es bereits. Sie sind teuer, verrußen, fallen aus. Allein die Wartung des AdBlue-Kreislaufs ist bei neueren Dieseln ein wiederkehrender Kostenpunkt.
Die Diesel-Wasser-Emulsion wirkt direkt im Brennraum. Die Tenside halten das Gemisch bis zu 60 Tage homogen, ohne dass sich die Phasen trennen. Keine Motoränderung. Keine zusätzlichen Installationskosten.
Verbrennungsmechanismus
Was im Zylinder wirklich passiert
Im Moment der Verbrennung verdampfen die Wasser-Mikrotröpfchen schlagartig. Forscher nennen dieses Phänomen Mikroexplosion: Der Kraftstoff zerfällt in ultrafeine Partikel, die sich besser mit der Luft vermischen.
Die Spitzentemperaturen im Zylinder sinken. Genau bei diesen extremen Temperaturen entstehen jedoch die NOx. Indem er sie senkt, stoppt der Hybridkraftstoff die Schadstoffbildung an der Quelle. Eine vollständigere Verbrennung erzeugt zudem weniger Ruß.
Formulierung der Tenside
Die Schwachstelle: die Stabilität des Gemischs
Wasser und Dieselkraftstoff mischen sich nicht von selbst. Alles hängt an der Formulierung der Tenside. Tests zeigen, dass Kombinationen mehrerer Tenside die besten Ergebnisse liefern: maximale Stabilität, höhere Verbrennungsqualität. Die Teams, die an dieser Formulierung arbeiten, gewährleisten eine Haltbarkeit von bis zu 60 Tagen unter realen Bedingungen.
Ausblick
Eine sofortige Brücke für die Motoren im Bestand
Diese Technologie ersetzt nicht die alternativen Antriebe. Sie ist eine sofortige Brücke für die Millionen bereits im Verkehr befindlichen Dieselmotoren, ohne dass man einen Umbau des weltweiten Fahrzeugbestands abwarten muss.
In einem Umfeld, in dem Europa seine Verbrennerziele bis 2035 schrittweise lockert, sind Lösungen, die Emissionen senken, ohne die Fahrzeuge zu verändern, von offensichtlichem strategischem Interesse. Die E-Fuels folgen einer ähnlichen Logik: am Kraftstoff ansetzen statt am Antrieb.

Kfz-Experte




